Mobilität verbindet – Sicher und nachhaltig auf der Kieler Woche unterwegs
Die Kieler Woche 2026 schafft Verbindungen – auch im ganz wörtlichen Sinn. Damit alle zwischen Schilksee und der Hörn entspannt unterwegs sind, empfiehlt die Landeshauptstadt Kiel, die persönliche Entdeckungsreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per ÖPNV zu beginnen.
- Arne Ivers
ÖPNV mit KiWo-Ticket und zusätzlichen Fahrten
Der ÖPNV ist während der Kieler Woche mit zusätzlichen Fahrten und Zeiten im Einsatz – das gilt für Züge, Busse und Fähren. Zudem pendelt der KiellinienExpress (Linie 44) zwischen Hauptbahnhof und Reventloubrücke und bringt die Gäste direkt zu den Bühnen. Zur Kieler Woche kann es vorkommen, dass gerade abends viele Besucher*innen gleichzeitig nach Hause möchten – dann ist etwas Geduld gefragt, denn es werden regelmäßig ausreichend Zusatzbusse geschickt.
Besonders schnell und einfach zwischen der Innenstadt und Schilksee pendeln? Das ist möglich mit den KVG-Linien 12 und 13. Diese Busverbindungen zwischen Hauptbahnhof und Olympiazentrum sind auch am Wochenende gut getaktet. Zudem werden auf den besonders stark nachgefragten Linien 11, 12/13 und 14 im Spätverkehr und an den Wochenenden zusätzliche Busse eingesetzt. Diese verkehren jeweils einige Minuten vor den regulären Fahrten.
Für 14 Euro bietet die KVG ein „Kieler-Woche-Ticket“ an. Mit diesem können die Nutzer*innen in den Zonen 4000 und 3130 Kiel-Schilksee zehn Tage Busse und Bahnen nutzen. Für 31 Euro können auch die Fähren mitgenutzt werden. Montags bis freitags zwischen 6 und 10 Uhr gilt das Ticket nicht. Das Kieler-Woche-Ticket ist übertragbar. Es ist im Vorverkauf, an den SFK-Fahrscheinautomaten sowie direkt in den Bussen erhältlich. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.kvg-kiel.de.
Klimaneutral mit Rad, Rikscha und Fähren unterwegs
Für Fahrräder stehen vier bewachte Kieler-Woche-Fahrradparkplätze mit rund 1.250 Stellplätzen bereit. Beim Umsteiger am Hauptbahnhof können Fahrräder geparkt und ausgeliehen werden. Außerdem können die Besucher*innen natürlich die Leihräder der SprottenFlotte sowie verschiedene E-Roller im gesamten Stadtgebiet nutzen. Zur Sicherheit können diese nicht auf den Eventarealen, sondern nur an markierten Sammelstellen abgestellt werden. Für das Abstellen der SprottenFlotte-Räder wird es zusätzliche mobile Parkplätze geben.
Um den Düsternbrooker Weg für alle Besucher*innen sicher zu machen, sind dort wochentags ab 17 Uhr und am Wochenende ab 12 Uhr keine Fahrräder, E-Roller und E-Scooter erlaubt.
Die interaktive Mobilitätskarte gibt einen Überblick über bewachte Abstellmöglichkeiten, Fahrradstraßen und SprottenFlotte-Stationen. Auch Bereiche, wo der Radverkehr zur Kieler Woche eingeschränkt ist, sind dort zu finden. Gut zu wissen: Es gibt immer einige Meter weiter eine Alternative, wo sicher geradelt werden kann.
Ehrenamtliche Rikscha-Pilot*innen bieten beim „Radeln ohne Alter“ an, ältere Menschen einfach zur Kieler Woche oder über das Festival zu fahren. Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail an kiel@radelnohnealter.de.
Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH (SFK) bietet Zusatzfahrten auf der F2-Schwentinelinie an. Die aktuellen Fahrpläne sind unter www.sfk-kiel.de einsehbar.
Anreise mit dem Auto: Bitte Zeit einplanen
Wer nicht aus Kiel kommt und keine Möglichkeit hat, per ÖPNV zu fahren, sollte bei der Anreise mit dem Auto genügend Zeit einplanen. Wo es zu Straßeneinschränkungen kommt, ist ebenfalls auf der Karte unter www.kieler-woche.de/faq zu sehen.
Damit sich alle Gäste sicher zwischen den Eventarealen bewegen können, wird es auch einige Straßensperren und Wegeumleitungen zu bestimmten Zeiten sowie geschwindigkeitsreduzierte Bereiche geben.
Rund um die Eventareale befinden sich Taxistände.
Parkmöglichkeiten für Autos, Camper und Wohnmobile
Parkmöglichkeiten stehen in vielen Parkhäusern und auf verschiedenen Flächen bereit. Unter www.kiel.de/parken ist sogar die aktuelle Live-Auslastung vieler Parkeinrichtungen einsehbar. Für das Event gesperrte kostenfreie Parkplätze werden über das Stadtgebiet so gut wie möglich ausgeglichen. Insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen stehen auch rund um die Eventareale Parkflächen zur Verfügung. Bei der Parkplatzsuche hilft außerdem die App PEUKA, die Parkplätze von Privatpersonen und Unternehmen anbietet. Autofahrer*innen können über die App ganz einfach private Parkplätze in der Nähe finden und buchen.
An den Bahnhöfen im Umland haben Besucher*innen die Möglichkeit, ihre Autos abzustellen und von dort in wenigen Minuten zum Kieler Hauptbahnhof zu fahren. Auch Campingbusse und sogar Wohnmobile können – zum Beispiel in der Koesterallee – geparkt werden.
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Du kannst zu Fuß unterwegs sein, Dich auf Dein Fahrrad schwingen oder wenn Du kein eigenes Fahrrad besitzt, kannst Du ein Bike der Sprottenflotte leihen. Alternativ kannst Du einen E-Scooter mieten. Wenn Du Dich lieber fahren lassen möchtest, wähle einen Bus oder eine E-Fähre um ans Ziel zu kommen.

Thank you for travelling with the KVG
Ob nun am heimischen Küchentisch, in der Schulklasse oder im Urlaubsflieger – es gibt Regeln, die gelten uneingeschränkt für alle. Auch im KVG-Bus sollte man sich benehmen. Dabei gibt es einige wenige Dinge zu beachten, damit es für alle Beteiligten eine entspannte Fahrt wird.
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