Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH (SFK) informiert über neue Service-Angebote
Die SFK erweitert ihren Service-Angebot um einen eigenen WhatsApp Kanal für aktuelle Fahrgastinformationen und einem neuen Fahrscheinautomaten an der Bahnhofsbrücke in Kiel.
- Andrea Kobarg
SFK startet eigenen WhatsApp-Kanal für aktuelle Fahrgastinformationen
Die SFK erweitert ihr Informationsangebot: Fahrgäste können sich ab sofort auch über WhatsApp über Störungen, Verspätungen und Fahrtausfälle informieren. Seit dem 21. April 2026 betreibt die SFK einen eigenen WhatsApp-Kanal, um noch schneller und direkter über aktuelle Entwicklungen im Fahrbetrieb zu berichten.
Mit dem neuen Service reagiert die SFK auf das wachsende Bedürfnis nach zeitnahen und unkomplizierten Informationen. Über den Kanal erhalten die Fahrgäste wichtige Hinweise in Echtzeit direkt auf ihr Smartphone.
Der WhatsApp-Kanal ergänzt die bestehenden Informationswege der SFK und bietet eine zusätzliche Möglichkeit, jederzeit über die aktuelle Betriebslage informiert zu bleiben.

Neuer Ticketautomat erweitert Service für Fahrgäste der Fördefährlinie F1
Ab sofort können Fahrgäste der SFK ihre Fahrscheine bequem an einem neuen Fahrscheinautomaten an der Bahnhofsbrücke in Kiel erwerben. Der Automat bietet das gesamte Ticketsortiment für die Fördefährlinie F1 – vom Einzelticket bis zur Tageskarte.
Mit dem neuen Standort wird der Zugang zu Fahrkarten für die Fahrgäste weiter vereinfacht und der Service an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt ausgebaut. Der Fahrscheinautomat akzeptiert ausschließlich Kartenzahlung.
Darüber hinaus besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, Fahrscheine direkt an Bord zu kaufen. Auf den Plug-in-Hybridfähren können Tickets sowohl beim Bordkassierer als auch an den Fahrscheinautomaten auf den Schiffen erworben werden.
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Das Neueste rund um Mobilität in Kiel

Gaarden macht sich auf den Weg: Das neue Mobilitätskonzept für Kiels Ostufer
Gaarden steht vor einem tiefgreifenden Wandel – nicht nur sozial und städtebaulich, sondern ganz konkret auf der Straße. Mit dem umfassenden Mobilitätskonzept | Gaarden sollen der Verkehr neu sortiert, Wege sicherer und der Stadtteil insgesamt lebenswerter werden. Ziel ist es, Gaarden zu einem Ort zu machen, in dem sich Menschen gerne aufhalten, sich sicher bewegen und aus vielfältigen Verkehrsmitteln wählen können.
Das Konzept knüpft an bereits bestehende Konzepte, wie das Ostuferverkehrskonzept und die Stadtbahnplanung und ergänzt diese um ganz konkrete Maßnahmen vor der eigenen Haustür.

Stadt und CAU beschließen enge Zusammenarbeit bei der Stadtbahnplanung
Die Landeshauptstadt Kiel und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stellen gemeinsam wichtige Weichen für die Planung der Kieler Stadtbahn. Mit einem Letter of Intent (LOI) betonen beide Partnerinnen die enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Projektes. Am Donnerstag, 5. März, unterzeichneten Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin der CAU, die Absichtserklärung im Kieler Rathaus.
Der LOI betont die Bedeutung verschiedener Bauvorhaben am Hauptcampus der CAU – so soll unter anderem ein Anschluss des stetig wachsenden „Wissensquartiers Bremerskamp“ in der Inbetriebnahmestufe 1 (IBS 1) der Stadtbahnplanung erreicht werden. In der IBS 1 ist eine Trassenführung über die Olshausenstraße bis zum Bremerskamp entlang des CAU-Campus vorgesehen. Auch weitere Standorte der CAU, darunter die Technische Fakultät am Ostufer, werden in die Planungen einbezogen. Die IBS 1 umfasst rund 12,5 Kilometer Strecke und bildet den ersten Abschnitt des geplanten insgesamt 36 Kilometer langen Stadtbahnnetzes.
Die CAU verfolgt mit dem Zukunftsprojekt „Wissensquartier Bremerskamp“ ein großes Bauvorhaben nahe der zukünftigen Stadtbahntrasse, das Forschung, Lehre sowie studentisches Leben und Wohnen eng miteinander verbinden soll. CAU und Stadt wollen sich bei der Entwicklung dieses Hochschul- und Wissenschaftsquartiers und bezüglich der Einbettung der Stadtbahn in das Gesamtverkehrskonzept der Universität auch in Zukunft eng miteinander abstimmen.
Die IBS 1 als erster Abschnitt des Stadtbahnnetzes steht kurz vor der nächsten Planungsphase, der Entwurfsphase. Mit einer Fertigstellung dieser ersten Ausbaustufe wird bis zur Mitte der 2030er Jahre gerechnet.

Planungs- und Baugesellschaft für die Stadtbahn gegründet
Ein weiterer wichtiger Schritt für die Umsetzung einer Stadtbahn in Kiel ist gemacht – nun wurde die Stadtbahn Planungs- und Baugesellschaft (SPBG) als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Kiel gegründet. Der Grundstein der SPBG wurde durch die Ratsversammlung im März 2025 gelegt.
Für die Position der Geschäftsführung wurden für das Jahr 2026 Christoph Karius und Sebastian Heilmann berufen, die diese Aufgabe jeweils anteilig für ein Jahr zum Aufbau der Gesellschaft übernehmen. Beide sind auch in der Stabsstelle Stadtbahn der Landeshauptstadt Kiel als Projektleiter beziehungsweise Projektsteuerer tätig. Sie nehmen die Tätigkeit zunächst befristet bis zur langfristigen Besetzung der Geschäftsführung ab 2027 wahr.
Mit der Gesellschaftsgründung sollen Planung, Bau und Steuerung der Stadtbahn in einer leistungsfähigen Organisation gebündelt werden. Ziel ist es, die Prozesse schneller umzusetzen und die Planung zu beschleunigen.
Externe Gutachten sowie Erfahrungen aus vergleichbaren kommunalen Großprojekten zeigen, dass Projektgesellschaften komplexe Infrastrukturvorhaben klarer steuern, Schnittstellen reduzieren und Entscheidungswege verkürzen können.

Lieferzonen für mehr Verkehrsfluss und Sicherheit
Lieferzonen sind klar gekennzeichnete Bereiche an der Straße, in denen gewerbliche Lieferfahrzeuge zu bestimmten Zeiten halten dürfen, um Waren zu be- und entladen. In Kiel spielen sie eine wachsende Rolle, vor allem in dicht genutzten Quartieren und in der Innenstadt.
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