Tiny Rathaus: Stadtbahnplanung und Mitwirkung auf dem Blücherplatz
Das Tiny Rathaus macht Anfang Juni Station auf dem Blücherplatz. Die Stadtbahnplanung und Mitwirkung sind vor Ort und beantworten eure Fragen. Kommt vorbei!
- Alexander Zollondz
Die Stadtbahn soll in Brunswik und Ravensberg vom Dreiecksplatz über die Holtenauer Straße, Beselerallee und Ohlshausenstraße bis zur Mangoldtstraße fahren. Doch wie passt die Stadtbahn eigentlich in den Straßenraum? Wo ist Platz für Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und Autofahrer*innen? Und wann geht es mit dem Bau der Stadtbahn los?
Am Dienstag, 2. Juni, habt ihr die Möglichkeit Antworten auf diese Fragen zu bekommen. Das Team der Stadtbahnplanung ist im Tiny Rathaus auf dem Blücherplatz. Von 13 bis 16 Uhr habt ihr Gelegenheit, eure Fragen zur Stadtbahnplanung zu stellen oder euch einfach über das Gesamtprojekt zu informieren. Kommt vorbei – das Team freut sich auf euch!
Einen Tag später am Mittwoch, 3. Juni, laden die Koordinierungsstelle für Mitwirkung und das Kinder- und Jugendbüro ebenfalls ins Tiny Rathaus auf dem Blücherplatz ein. Von 9 bis 13 Uhr ist das Team vor Ort. Bei einer Tasse Kaffee könnt ihr euch offen über Mitwirkung und Kinder- und Jugendbeteiligung der Landeshauptstadt Kiel austauschen.
Wann?
Dienstag, 2. Juni, Blücherplatz
13 – 16 Uhr: Im Gespräch mit dem Planungsteam der Stadtbahn
Mittwoch, 3. Juni, Blücherplatz
9 – 13 Uhr: Koordinierungsstelle für Mitwirkung & Kinder- und Jugendbüro
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Gaarden macht sich auf den Weg: Das neue Mobilitätskonzept für Kiels Ostufer
Gaarden steht vor einem tiefgreifenden Wandel – nicht nur sozial und städtebaulich, sondern ganz konkret auf der Straße. Mit dem umfassenden Mobilitätskonzept | Gaarden sollen der Verkehr neu sortiert, Wege sicherer und der Stadtteil insgesamt lebenswerter werden. Ziel ist es, Gaarden zu einem Ort zu machen, in dem sich Menschen gerne aufhalten, sich sicher bewegen und aus vielfältigen Verkehrsmitteln wählen können.
Das Konzept knüpft an bereits bestehende Konzepte, wie das Ostuferverkehrskonzept und die Stadtbahnplanung und ergänzt diese um ganz konkrete Maßnahmen vor der eigenen Haustür.

Stadt und CAU beschließen enge Zusammenarbeit bei der Stadtbahnplanung
Die Landeshauptstadt Kiel und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stellen gemeinsam wichtige Weichen für die Planung der Kieler Stadtbahn. Mit einem Letter of Intent (LOI) betonen beide Partnerinnen die enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Projektes. Am Donnerstag, 5. März, unterzeichneten Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin der CAU, die Absichtserklärung im Kieler Rathaus.
Der LOI betont die Bedeutung verschiedener Bauvorhaben am Hauptcampus der CAU – so soll unter anderem ein Anschluss des stetig wachsenden „Wissensquartiers Bremerskamp“ in der Inbetriebnahmestufe 1 (IBS 1) der Stadtbahnplanung erreicht werden. In der IBS 1 ist eine Trassenführung über die Olshausenstraße bis zum Bremerskamp entlang des CAU-Campus vorgesehen. Auch weitere Standorte der CAU, darunter die Technische Fakultät am Ostufer, werden in die Planungen einbezogen. Die IBS 1 umfasst rund 12,5 Kilometer Strecke und bildet den ersten Abschnitt des geplanten insgesamt 36 Kilometer langen Stadtbahnnetzes.
Die CAU verfolgt mit dem Zukunftsprojekt „Wissensquartier Bremerskamp“ ein großes Bauvorhaben nahe der zukünftigen Stadtbahntrasse, das Forschung, Lehre sowie studentisches Leben und Wohnen eng miteinander verbinden soll. CAU und Stadt wollen sich bei der Entwicklung dieses Hochschul- und Wissenschaftsquartiers und bezüglich der Einbettung der Stadtbahn in das Gesamtverkehrskonzept der Universität auch in Zukunft eng miteinander abstimmen.
Die IBS 1 als erster Abschnitt des Stadtbahnnetzes steht kurz vor der nächsten Planungsphase, der Entwurfsphase. Mit einer Fertigstellung dieser ersten Ausbaustufe wird bis zur Mitte der 2030er Jahre gerechnet.

Planungs- und Baugesellschaft für die Stadtbahn gegründet
Ein weiterer wichtiger Schritt für die Umsetzung einer Stadtbahn in Kiel ist gemacht – nun wurde die Stadtbahn Planungs- und Baugesellschaft (SPBG) als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Kiel gegründet. Der Grundstein der SPBG wurde durch die Ratsversammlung im März 2025 gelegt.
Für die Position der Geschäftsführung wurden für das Jahr 2026 Christoph Karius und Sebastian Heilmann berufen, die diese Aufgabe jeweils anteilig für ein Jahr zum Aufbau der Gesellschaft übernehmen. Beide sind auch in der Stabsstelle Stadtbahn der Landeshauptstadt Kiel als Projektleiter beziehungsweise Projektsteuerer tätig. Sie nehmen die Tätigkeit zunächst befristet bis zur langfristigen Besetzung der Geschäftsführung ab 2027 wahr.
Mit der Gesellschaftsgründung sollen Planung, Bau und Steuerung der Stadtbahn in einer leistungsfähigen Organisation gebündelt werden. Ziel ist es, die Prozesse schneller umzusetzen und die Planung zu beschleunigen.
Externe Gutachten sowie Erfahrungen aus vergleichbaren kommunalen Großprojekten zeigen, dass Projektgesellschaften komplexe Infrastrukturvorhaben klarer steuern, Schnittstellen reduzieren und Entscheidungswege verkürzen können.
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